Coffe-Cupcakes

Einen wunderschönen guten Morgen ihr lieben!

Als M' und ich am Montag bei mir zu Hause waren, stellten wir uns zum ersten mal einer ganz besonderen Herausforderung: Wir wollten zusammen backen. Noch nie zuvor haben wir das getan (obwohl wir uns bereits seit sieben Jahren kennen!) Anlass für dieses besondere Ereignis war der Geburtstag eines Freundes. Wir wollten Cupcakes für ihn backen, genauer gesagt Coffee-Cupcakes. Und das, obwohl wir beide eigentlich gar nicht so gerne Kaffee trinken :P "Aber egal" sagten wir uns, denn schliesslich ging es ums Geburtstagskind, und das trinkt locker mal sieben bis acht Kaffees am Tag.
Das Rezept für unsere Cupcakes war wie folgt:
Für 12 Stück

1 Muffinblech mit 12 Vertiefungen
12 Papierbackförmchen für die Vertiefungen
1 Spritzsack mit grosser gezackter Tülle

Teig:
1,5 dl Milch
6 EL sofortlöslicher Espresso (wir verwendeten einfach lösliches Incarom-Kaffepulver)
1 Ei
60 g weiche Butter (oder Margarine in unserem Fall)
160 g Zucker
160 g Mehl
1 ½ TL Backpulver

Espresso-Buttercrème:
3 ¾ EL Milch
3-4 EL sofortlöslicher Espresso (wir verwendeten allerdings Schokoladenpulver)
375 g Puderzucker
120 g weiche Butter (oder eben Margarine)


Also machten wir uns an die Arbeit. Der erste Schritt bestand darin, die Milch zu erwärmen und danach das Kaffepulver in ihr aufzulösen. Sobald die beiden Dinge vermischt sind, habe ich das Ei hinzugefügt.

Währenddessen hat M' sich mit dem nächsten Schritt beschäftigt: nämlich die restlichen Zutaten, also Mehl, Backpulver, Zucker und Butter miteinander zu verrühren.
Wir hatten echt viel Spass während unserem Cupcake-Experiment :D
Wenn alle restlichen Zutaten miteinander vermischt sind, fügt man die Espresso-Milch hinzu und rührt das ganze ordentlich. Hier könnte man auch einen Mixer verwenden (so wie M' es getan hätte), aber ich mache es eben auf die altmodische Weise und rühre noch von Hand :P
Sobald die Masse zu einem glatten Teig gerührt worden ist, kann man sie in die vorbereiteten Einbuchtungen mit den Papierförmchen darin geben.
Nachdem alle Förmchen gefüllt sind, kommt das ganze Blech für etwa 25 Minuten in den Backofen. (Ober-und Untehitze bei 180°) 
Danach kann man die nach Kaffee duftenden Muffins herausnehmen und abkühlen lassen.

 Der nächste Schritt wäre dann die Buttercrème, die den normalen Muffin in einen leckeren Cupcake verwandelt. Allerdings lief bei uns an dieser Stelle nicht ganz alles nach Rezept ab. Nachdem wir nämlich den Butter mit dem Schokoladenpulver vermischt hatten (wie erwähnt verwendeten wir nicht nochmals Kaffeepulver, obwohl das im Rezept eigentlich so vorgegeben war, denn wir befürchteten, dass die Cupcakes sonst zu sehr nach Kaffee schmecken könnten) stellten wir nämlich mit Schrecken fest, dass wir nur noch 100 Gramm Puderzucker hatten! Wir benötigten aber 375 Gramm!
Nun gut, dachten wir uns, fragen wir eben die Nachbarn, ob sie uns vielleicht aushelfen könnten. So begaben M' und ich uns nach draussen in den Regen, um uns irgendwie Puderzucker zu beschaffen.
Die ersten Nachbarn, bei denen wir klingelten, waren nicht zu Hause (Erst nachher fiel mir ein, dass sie noch in den Ferien waren). Die zweiten Nachbarn, die wir fragen wollten, waren ebenfalls ausser Haus, da wohl alle auf der Arbeit oder in der Schule waren. Erst die dritten Nachbarn konnten uns in unserer Not helfen und uns ihren Puderzucker leihen. Allerdings waren es bloss noch 200 Gramm, damit fehlten immer noch fast 100 Gramm! Also mussten wir improvisieren. Nach längerem Überlegen entschlossen wir uns dazu, der Buttercrème einfach noch etwas Mehl und Zucker zuzufügen, denn die Masse war noch viel zu flüssig. Hierbei haben wir jedoch einfach experimentiert und immer wieder probiert, deshalb können wir euch nicht genau sagen, wie viel Mehl und Zucker wir schlussendlich verwendet haben. Jedenfalls war die Masse am Ende doch noch fest, phuuu! :P
Jetzt mussten wir die Crème nur noch in den Spritzbeutel füllen und danach die Muffins damit verzieren.
Damit die Crème etwas fester wird, haben wir die Cupcakes noch etwa eine Viertelstunde lang in den Kühlschrank gestellt.
Danach waren sie fix und fertig und wir konnten endlich probieren! Und wooow, die Dinger waren echt ne Bombe!! Obwohl wir ziemlich viel improvisieren mussten, schmeckte das Resultat unserer Arbeit einfach fantastisch. Sogar wir als seltene Kaffeetrinkerinnen waren absolut begeistert! Wir können euch das Rezept echt wärmstens empfehlen, vor allem weil es kinderleicht ist (solange man die richtigen Zutaten besitzt :P)

Habt noch einen schönen Tag und schreibt uns doch, falls ihr das Rezept mal ausprobiert :))

Viele Liebe Grüsse

M' & S'