Homemade Sushi

Hallo meine Lieben

Habt ihr auch so gerne Sushi wie ich? Dann lest am besten gleich weiter. :D

Diese köstliche Sushiplatte ist selber gemacht!! Könnt ihr das glauben? Ich konnte es mir nicht vorstellen als Celine, eine Freundin von mir, ein Bild von ihrer letzten Kreation zeigte. Ich habe es nämlich ebenfalls des öfteren versucht, es hat fein geschmeckt ja klar, jedoch hat es niemals so gut ausgesehen wie dieses hier.

Celine beschloss dann kurzerhand Samantha und mir das Sushi machen beizubringen, mit Hilfe von ihrer Besten Freundin Jessica. Los gehts... Viel Spass dabei und hoffentlich wisst ihr dann was ihr wohl heute Abend essen werdet ;)





 Zutaten:
1 Packung Reis von Saitaku (erhältlich im Coop)
1 Flasche Saitaku Reiswein
1 Flasche Soja Sauce
1 Pack Nori-Bläter Seetang Saitaku
2 Avocados
1 Gurke
je 200 Gramm Lachs und Thunfisch
10 kleine Crevetteten
evlt. kleine Spargeln

1 Bambusmatte


Zuerst haben wir die ganze Packung Reis, 500g mit 700 ml Wasser aufgekocht und 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Dann den Herd ausschaltet und  während 15 Minuten stehen lassen und nicht öffnen. In dieser Zeit haben wir die Crevetten in heissem Öl angebraten und danach ebenfalls auskühlen lassen.

Nach den 15 Minuten haben wir den Reis in eine grooooosse Schüssel getan, damit er schnell auskühlt und wir bald weitermachen können. Der Reis wird dann noch mit der Marinade mariniert. 

Zutaten Marinade: (für unsere Menge Reis und ca. 4 Personen)
10 EL Reisessig
2 TL Zucker 
2 TL Salz (haben wir jedoch durch ein wenig Sojasauce ersetzt, deshalb ist der Reis auch nicht mehr so weiss)


Bevor wir mit dem Sushi beginnen können, müssen wir nur noch das Gemüse schälen und in streifen schneiden.


Nach all den Vorbereitungen kommen wir zum Eigentlichen. Parallel zueinander haben wir Maki-Sushi und Nigiri-Sushi gemacht.



-Maki-Sushi: sind mit einer Bambusmatte gerollte Stücke, wird gewöhnlich in Nori eingewickelt.

-Nigiri-Sushi oder auch "Ballen-Sushi" genannt: der Reis wird zu einer kleinen, zwei Finger breiten Rolle gedrückt und mit Fisch, Meeresfrüchten oder Omelett belegt. Manchmal wird Nigiri noch mit einem Streifen Nori zusammengebunden. 

Um Nigiri zu machen, haben wir Klarsichtfolie mit ein wenig Wasser beträufelt (damit der Reis beim Öffnen der Folie nicht kleben bleibt) und ein wenig Reis hineingetan. Das Ganze wird zu  einer "Wurst" gerollt, stets darauf achten, dass alles gut zusammen gepresst ist. Ansonsten klebt der Reis beim Öffnen nicht zusammen und die ganze Rolle fällt auseinander.




Die ausgepackte Reiswurst könnt ihr, je nach Grösse des Lachses, zurecht schneiden, den Lachs auf das Reisstück legen und eventuell mit Schnittlauch befestigen. Wer mag, kann zwischen Fisch und Reis Wasabi Paste schmieren (Wir haben den Wasabi ganz weg gelassen und erst beim Essen herausgeholt. So, dass jeder so viel Wasabi nehmen kann, wie er/sie mag)


Maki-Sushi: Um dies zuzubereiten haben wir die Noriblätter mit Reis belegt. Vergesst dabei nicht, oben oder unten einen fingerbreiten Rand frei zu lassen. Dort wird das Sushi nämlich am Schluss geschlossen.


Den Reis könnt ihr dann einfach belegen, mit all dem, was ihr darin haben möchtet. Hier einmal eine Variante mit Thunfisch, Avocado und Gurke. Wie ihr auf dem Bild seht, ist es wichtig, den Inhalt eher in der unteren Hälfte zu platzieren. Das ist nämlich der Ort, an dem ihr mit dem Zusammenrollen beginnen werdet.

Sushirollen: Zuerst nehmt ihr das Ende der Bambusmatte in die Hand, mit den Fingern haltet ihr das Gemüse und legt das Ende des Noriblattes über das Gemüse. (Das ist eigentlich der schwierigste Teil, versucht es ein paar Mal, learning by doing ;) dann klappt das schon). 

Die Matte müsst ihr dann nur noch bis zum anderen Ende darüberziehen. Das Sushi rollt sich ohne weiteres  zusammen. 




Hier Maki Sushi nur mit einem halben Noriblatt, um kleine Rollen zu machen und nur mit Gemüse.



Oder eine doch bloss mit Crevetten? ^^ 





Sushi schneiden: Zum Schluss müsst ihr das Sushi nur noch in kleine Stücke schneiden. Das geht am besten wenn ihr ein scharfes Messer nehmt und dieses mit kaltem Wasser nass macht. Macht das bei jedem zweiten oder dritten Schnitt erneut. Dann bleibt der Reis sicher nicht kleben und ihr habt super schöne Stücke. 



Hier noch die Platten im Überblick^^ Beim Fotografieren konnte ich es kaum erwarten endlich zu essen! :D







Dieses Festmal zuzubereiten hat uns nicht einmal (oke uns hat es, weil ich fast alles doppelt einkaufte) CHF 50 gekostet. Wir haben uns um 17.00 Uhr etwa getroffen und waren bereits um 19.00 Uhr am verzehren. Es hat sehr Spass gemacht und ich werde bestimmt wieder einmal selber Sushi machen! Ich hoffe ihr auch..:)

Danke Ladies für diesen tollen Abend!

Bisou Luna 


v.l.n.r. Celine, Samantha & Jessica